Sommer Herbst

Wenn die Hitze des Sommers vorbei ist und
die Tage mit Nebel über den Äckern und Wiesen
beginnen und enden, wenn man die Netze der Spinnen
im aufgehenden Sonnenlicht schauen kann,
es tagsüber meistens sonnig-warm ist, dann haben wir
Altweibersommer - jene schöne Zeit zwischen den
Jahreszeiten, die den Abschied vom Sommer leichter fallen und die
Vorfreude auf einen goldenen Herbst aufkommen lässt.


Mit der Zeit der Reife, des überschwänglichen
Blühens in der Natur und der warmen Farben
verabschiedet sich der Sommer mit goldenen
Sonnenstrahlen.
Der Herbst ist eingezogen und hat die Regie
übernommen!

 

Ach, wer doch das könnte
Gemäht sind die Felder, der
Stoppelwind weht;
hoch droben in Lüften mein
Drache nun steht.
Die Rippen von Holze,
der Leib von Papier,
zwei Ohren, ein Schwänzlein
sind all seine Zier.
Und ich denk:
So drauf liegen im sonnigen Strahl,
ach, wer das könnte,
nur ein einziges Mal!

nach Victor Blüthagen

 

Man kann unheimlich viel lernen,
denn Wissensdurst und Bildungshunger
sind keine Dickmacher

 

Nun will der Lenz uns grüßen,
Von Mittag weht es lau,
Aus allen Wiesen sprießen
Die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
Sich ein Gewand gar fein
Und lädt im Festtagskleide
Zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
Wie ihr sie nur begehrt,
Drum auf zum frohen Springen,
Die Reis' ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
Da leuchten weiße Kleid'!
Heißa, nun hat uns Kinden
Ein End all Wintersleid!

 

Es geht eine helle Flöte
Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land
Birken horchen auf die Weise
Birken und die tanzen leise
Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land

Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land
Warten da drei rote Buchen
Wollen auch den Tanz versuchen
Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land

Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land
Und der Bach der hört das Singen
Wild und polternd muß er springen
Es geht eine helle Flöte
Der Frühling ist über dem Land

 

Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.

Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man sagen darf.

Wer mit Ungeduld auf die Früchte wartet, versäumt es, sich über die Blüten zu freuen

 

Ein Winter ohne Schnee,
ein Frühling ohne Klee.
ein Sommer ohne Wespenstich.
das wäre wie eine Freundschaft ohne Dich!